Es ist der Schmerz..

.. es ist der Schmerz der Dich zerfrisst... längst vergessener, vergangener, verdrängter Schmerz. Du wolltest ihn damals nicht spüren.. und Du willst es auch heut nicht. Er holt Dich ein, immer wieder... immer drängender... immer brutaler - je mehr Du Dich dagegen wehrst.. - er sitzt Dir im Nacken, und Du rennst! Willst ihm entfliehen, willst nicht hinsehen, nicht wahrhaben was Du schon damals nicht ertragen konntest. Doch er lässt Dich nicht fliehen, diesmal nicht.. setzt sich fest - in Dir.. kommt durch den Magen, schmerzt.. setzt sich fest in Deiner Brust, dreht sich bis dir schwindlig wird, schnürt dir die Kehle zu.. lässt genau soviel Luft durch, wie du brauchst um zu spüren wie es Dich innerlich zerreißt.. Immer mehr, immer stärker.. ein Stechen, ein Brennen.. 1000 Nadelstiche.. 1000 kleine Feuer.. die Seele verraten - den Körper verkauft... allein

7.12.14 13:31, kommentieren

Klappe - die Zweite ...

Um ehrlich zu sein, ich zweifel diese Diagnose ja immernoch an. Die Ärzte nicht. Man behält einen Stempel offensichtlich ewig, niemand macht sich die Mühe, mal in andere Richtungen zu denken..

... Magenschmerzen, Schwindel, ständige Übelkeit, Müde, ausgelaugt, Energielos - alles Psychisch! Oh ja, die Götter in weiß.. Hm, meiner vorsichtigen Anmerkung, es könne ja von der Halswirbelsäule kommen, wird mit Antidepressiva begegnet. Begründet damit, dass mein Leben grad ohnehin stressig wäre, Traumatas aufbrechen und ich eine Panikstörung entwickelt habe.. Nun denn.. mit der Frage, ob es ein Nährstoffmangel sein könnte, der all diese Symptome hervorruft - ob ich vielleicht deswegen stressanfällig und depressiv bin - brauch ich wohl keinem Arzt kommen.

 Und so bleibe ich allein mit den Fragen, warum eigentlich? Warum war ich solange stabil?Und warum bricht jetzt, wo ich wieder beginne Medikamente zu nehmen immer mehr in mir und um mich herum zusammen? Warum habe ich das Gefühl, dass ich in einen Strudel aus Negativität gezogen werde? Ohne dass meine Symptome sich bessern? Ich sehe Ärzte um mich herum, die Dosis erhöhend, ratlos und doch erfreut darüber, dass ich mich "rechtzeitig" an sie wandte, denn nun kann man frühzeitig gegenwirken.. Nicht auszudenken was passiert wäre, wäre ich ohne die Medikamente abgestürzt..man sieht ja, dass ich einen Rückfall habe.. etc.

STOP! Ursprünglich kam ich wegen Schwindel und Übelkeit in die Praxis.. bekam Medikamente.. wurde immer depressiver, müder, antriebsloser, unzufriedener, entwickelte eine starke innere zerissenheit.. soll mehr und höher Dosierte Medikamente bekommen und von Glück reden meinen Rückfall frühzeitig erkannt zu heben??

Jeder normale Mensch würde die Medikamente jetzt wohl absetzen,  sich Vitaminpräperate kaufen,  und leben wie ers für richtig hält - ich nicht.. ich zweifel an meiner Wahrnehmung, Ver-zweifel an meiner Empfindung, stelle mich selbst infrage.. denn immerhin hab ich ein entscheidendes Symptom vergessen: psychotisches Denken..

 

30.11.14 18:07, kommentieren